Zecken und Borreliose – Siegerland ist Hochendemiegebiet

Zecken und Borreliose kann man im Siegerland ruhig in einem Atemzug nennen, denn jede dritte Zecke ist hier mit Borrelien infiziert.

Beim Hund spielt die Borreliose ebenso wie beim Menschen eine große Rolle; erkrankte Hunde können an Gelenkentzündungen, neurologischen Störungen, Augenentzündungen und weiteren Symptomen erkranken.

Da Hunde meist dichtes Fell haben, ist es unmöglich, gerade die kleineren Zeckenstadien zu entdecken.

Es ist daher dringend empfehlenswert, Hunde durchgehend mit einem wirksamen Mittel gegen Zecken zu schützen, und zwar ganzjährig! Zecken kommen mittlerweile aufgrund der gestiegenen Temperaturen von Anfang Februar bis zum Nikolaustag am 6. Dezember hier im Siegerland vor – dies sind eigene Beobachtungen, bestätigt von vielen anderen Leuten aus der Region.

Ein sicher wirksames Mittel gegen Zecken (und gegen Flöhe) erhalten Sie nur beim Tierarzt. Diese Mittel sind verschreibungspflichtig. Freiverkäufliche Mittel wie etwa aus dem Zoohandel bieten keinen wirksamen Schutz.

Katzen erkranken zwar nur extrem selten an Borreliose, sie bringen aber regelmäßig Zecken mit ins Haus – daher sollten freilaufende Katzen ebenfalls ganzjährig gegen Zecken geschützt werden. In Haushalten, in denen Kinder leben, ist Zeckenschutz bei der Katze absolut notwendig! Auch für Katzen gibt es hochwirksame Präparate zum Auftropfen, die nur beim Tierarzt erhältlich sind. Sie sind entweder für 3 Monate wirksam oder müssen monatlich erneuert werden, enthalten dafür aber gleichzeitig eine Wurmkur.

Wichtig ist, dass Zeckenmittel für Hunde niemals bei Katzen angewendet werden dürfen!